Was ist eine E-Zigarette?

E-Zigarette

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E-Zigaretten sind heute bestens bekannt und werden immer wieder kontrovers diskutiert. Aber was ist eine E-Zigarette eigentlich genau, wie funktioniert diese und was gibt es zu beachten? Eine typische E-Zigarette besteht aus folgenden Komponenten. Zu diesen Bestandteilen wird im Anschluss etwas näher eingegangen.

  • Akkuträger mit einem Schalter
  • Verdampfer mit einem Tank
  • Verdampferkopf
  • Mundstück (Drip-Tip)

 

E-Zigarette

Der Akkuträger ist das Gehäuse und enthält einen Akku. Bei manchen Modellen ist der Akku fest verbaut, bei anderen muss ein separater Akku eingelegt werden. Der Akkuträger enthält auch einen Schalter. Wir dieser Schalter betätigt, wird das Liquid im Verdampfer verdampft.

Der Verdampfer befindet sich in den meisten Fällen oberhalb des Akkuträgers. Ein typischer Verdampfer enthält einen Tank, der mit Liquid gefüllt wird. Es gibt auch Selbstwickler. Das sind spezielle Modelle, bei denen der Verdampferkopf selbst hergestellt werden kann.

Der Verdampferkopf ist das eigentliche Herzstück einer elektronischen Zigarette. Der Verdampferkopf besteht vereinfacht gesagt aus einer Heizspirale, die in der Mitte mit Watte durchzogen ist. Diese Watte braucht ständigen Kontakt zum Liquid, das sich im Verdampfer befindet. Wird der Schalter am Akkuträger betätigt, fliesst der Strom durch die Heizspirale und verdampft das Liquid das sich in der mit Liquid getränkten Watte befindet.

Das Mundstück ist das Teil, das ein Dampfer in den Mund nimmt. Das Mundstück befindet sich gleich oberhalb des Verdampfers. Diese gibt es in verschiedenen Materialien. Die meisten sind aus Metall oder Kunststoff. Metall sieht edel aus, hat aber den Nachteil, dass es Wärme gut leitet. Vor allem bei sehr leistungsfähigen E-Dampfzigaretten kann das problematisch werden. Diejenigen aus Kunststoff sind überall gut geeignet. Die meisten Mundstücke der E-Zigaretten enthalten einen Standard-Anschluss zum Verdampfer, dadurch kann man ein es entfernen und ein anderes beliebiges Mundstück aufstecken.

Das ist die elektrische Zigarette kurz vorgestellt mit den wesentlichen Teilen davon.

An welche Menschen richtet sich die E-Zigarette?

Die E-Zigarette richtet sich ausschliesslich an Menschen, die eine Alternative zum Rauchen suchen. Leider gibt es mittlerweile auch beliebte Modelle von elektrischen Zigaretten, die an Schulhöfen sehr populär sind. Diese Entwicklung ist besorgniserregend und liegt sicher nicht im Interesse des chinesischen Apothekers Hon Lik, der die E-Zigarette im Jahre 2003 erfunden hat. Auf diesem ersten Modell basieren auch noch alle heutigen E-Zigaretten.

Der eigentliche Verbrauchsstoff einer elektronischen Zigarette ist das Liquid. Dieses gibt es in den verschiedensten Varianten. Es gibt Liquid mit Nikotin oder nikotinfrei. Die Nikotinstärke ist beliebig regelbar. In der EU gibt es eine Obergrenze von 20 mg/ml. Ein solcher Wert richtet sich an starke Raucher, da es schon ordentlich viel ist. Liquids gibt es auch in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Es gibt solche mit Tabakgeschmack, Minze, diverse Früchte, Süsses etc…

Beim Tabakgeschmack ist Vorsicht geboten. Ein Tabak-Liquid schmeckt niemals, wie eine herkömmliche Zigarette. Das liegt daran, dass ein Liquid verdampft wird und nicht verbrannt wie der Tabak der normalen Zigarette. Die meisten Menschen, die ein Tabak-Liquid versuchen, sind danach enttäuscht. Im Allgemeinen wird eher eine andere Geschmacksrichtung empfohlen.

Warum können E-Zigaretten explodieren?

Leider kommt das immer wieder vor. Allerdings gibt es Dinge, die eine Explosion begünstigen. Auf diese Punkte möchten wir jetzt eingehen. Das problematische Bauteil der E-Zigaretten ist der Akku. Dieser muss möglichst hohe Ströme liefern können und sollte auch noch möglichst lange halten. Eine E-Zigarette im Einsteiger-Bereich leistet etwa 7 – 10 Watt. Elektrische Zigaretten für Fortgeschrittene kommen im Extremfall bis zu 300 Watt. Eine solch hohe Leistung die der Verdampferkopf in Wärme umwandelt, muss ein Akku erst mal liefern können. Leider gibt es viele Akkus die das nicht können. Wird ein solcher Akku dann in einen Akkuträger eingesetzt, wird es ganz schnell gefährlich. Er könnte Überhitzen, Ausgasen oder im schlimmsten Fall sogar explodieren.

Bei vielen Leuten sind auch sogenannte Mech-Mod Akkuträger beliebt. Diese sind aber sehr gefährlich. Bei 99% aller Unfällen mit elektronischen Zigaretten ist ein Mech-Mod im Spiel. Diese Akkuträger sind in der Leistung nicht regelbar wie andere gute Modelle. Durch die Bauart des Verdampferkopfes wird gesteuert, wie das Dampfverhalten sein soll. Wird versehentlich ein Kurzschluss erzeugt, endet das ganz schnell fatal. Viele Mech-Mods sind vereinfacht ausgedrückt lediglich Metallrohre, die oben und unten fest verschlossen werden. Darin befindet sich der Akku. Wenn der Akku ein Problem hat und sich Gas bildet, kann dieses bei fest verschlossenen Rohren nicht entweichen. Wird der Druck im Metallrohr zu gross, ist das Resultat eine Explosion. Ganz schön gefährlich…

Fast alle Einsteiger E-Zigaretten sind im Grunde genommen auch Mech-Mods. Diese sind nicht regelbar und es wird immer dieselbe Spannung an den Verdampferkopf geschickt. Damit diese E-Zigaretten ungefährlich bleiben, ist es sehr wichtig, das immer die vorgesehenen Original-Verdampferköpfe benutzt werden. Es gibt viele andere Köpfe, die zwar passen, aber nicht die Originale sind.

Um ordentlich Dampfen zu können braucht es keine 200 oder sogar 300 Watt Leistung. Das ist im Grunde genommen nur Spielerei. Es gibt viele erfahrene Dampfer, die im tiefen zweistelligen Watt-Bereich ihre E-Zigarette benutzen.

Wo soll man elektrische Zigaretten kaufen?

Im Offline-Geschäft gibt es eine Beratung gratis dazu. Vor allem für Einsteiger/Umsteiger ist das zu empfehlen. Wer genau weiss was er tut und sichere Handlungen macht, kann auch von diversen Online-Shops bestellen. In Deutschland, aber auch in der Schweiz und Liechtenstein sind Webshops die E-Zigaretten online anbieten sehr beliebt. Dieser Artikel und die Bilder wurden vom Schweizer E-Zigaretten Onlineshop Dampferland zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist es, die elektrische Zigarette vorzustellen und auf kritische Punkte einzugehen. Die E-Zigarette ist nicht gesund, aber im Vergleich zur Tabakzigarette macht diese immerhin keine schwarze Lunge, da der Dampf ohne Teer ist.

Eure Martina

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